„Warum sollte ich ein EKG machen, das nur einen Bruchteil der Herzprobleme erkennt, wenn es eine wesentlich präzisere und aussagekräftigere Diagnostik gibt?“
„Ich bin dem lieben Gott zutiefst dankbar, dass ich in meiner Praxis die Cardisiographie ermöglichen kann. Wir haben bereits knapp 550 Messungen durchgeführt – und dabei nachweislich mindestens 20 Menschen vor einem Herzinfarkt bewahrt, mindestens 5 Menschen vor dem sicheren Tod.
Mein Anspruch ist es, Menschen so lange wie möglich gesund zu halten. Ich sage immer: Prävention ist wertvoller als die beste Therapie. Deshalb begeistert mich die Cardisiographie. Als Arzt und Diplom-Ingenieur stehe ich mit Herz und Verstand hinter dieser Technologie, denn sie dient den Menschen und hilft uns Ärzten, Herzprobleme früher und präziser zu erkennen, Herzinfarkte zu verhindern und Leben zu retten.
Das normale EKG habe ich aus meiner Praxis eliminiert. Warum sollte ich ein EKG machen, das nur einen Bruchteil der Herzprobleme erkennt, wenn es eine wesentlich präzisere und aussagekräftigere Diagnostik gibt?
Ich möchte von drei eindrücklichen Patientenfällen mit der Cardisiographie erzählen: Am dritten Tag nach Anschaffung des Geräts hatten wir den ersten Patienten mit einem hoch roten Befund. Ich schickte ihn zur weiteren Abklärung zum Kardiologen, sah ihn dann länger nicht mehr. Über ein Jahr später kam er wieder. Dem Kardiologen hatte er den PDF-Report der Cardisiographie gezeigt. Dieser kannte das Verfahren aber nicht, fragte sinngemäß: „Was ist das denn?“ Er machte seine eigene, herkömmliche Diagnostik und attestierte dem Patienten eine gute Herzgesundheit. Ein knappes Jahr später erlitt der Patient dann einen Herzinfarkt. Zum Glück überlebte er, bekam zwei Stents. Was mich so fasziniert: Die Cardisiographie hatte bereits ein Jahr zuvor klar gezeigt, dass das Herz des Patienten nicht in Ordnung war.
Ein weiterer Fall: Ein 57-jähriger, Typ Bodybuilder, top trainiert. Er hatte bereits zwei Stents, dachte, mit seinem Herzen sei alles in Ordnung. Doch die Messung ergab massive Durchblutungsstörungen – ein Fortschreiten seiner koronaren Herzkrankheit. Nach weiteren Untersuchungen bekam er zusätzliche Stents. Ohne die Auffälligkeit bei der Cardisiographie hätte er das nächste Weihnachten wahrscheinlich nicht erlebt.
Ein dritter besonderer Patientenfall ist der eines 80-jähriger Friseurs – ein Musterbeispiel dafür, wie viel man selbst für seine Gesundheit tun kann. Er war schon immer sehr aktiv, praktiziert seit Jahrzehnten Reiki, achtet auf seine Ernährung und Gesundheit, und nimmt seit 40 Jahren Nahrungsergänzungsmittel, um seine Werte zu optimieren. Er kam mit dem Gefühl, topfit und gesund zu sein, in meine Praxis. Mit einer Herzerkrankung hätte er überhaupt nicht gerechnet. Wir entdeckten durch die Cardisiographie eine gefährliche Durchblutungsstörung – ein Problem, das ohne diese Messung vielleicht viel zu spät erkannt worden wäre. Er benötigte drei Stents und sogar eine neue Herzklappe, um sein Herz wieder zu stabilisieren.
Dass die Politik die Chancen der Prävention nicht erkennt, allein schon, um Milliarden an Therapiekosten zu sparen, ärgert mich massiv, auch im Sinne meiner Patienten. Ich habe eine Privatpraxis. Mit Kassensitz könnte ich nicht „überleben“. Allerdings sind mehr als 50 Prozent meiner Patienten Kassenpatienten. Sie zahlen die privatärztliche Behandlung und damit auch die Cardisiographie, selbst, weil sie mein Engagement für Gesundheitsvorsorge schätzen. Ich bin 24/7 für meine Patienten erreichbar, arbeite voll digital, inklusive App, und mache sogar Hausbesuche. Dafür erhalte ich gerade einmal 3,58 Euro Wegegeld.
Wenn ich an Politik und Krankenkassen denke, frage ich mich oft: „Wollen die mich verarschen?“ Privatärzte gelten als die „Deppen der Nation“. Alle glauben, wir überlegen morgens, welchen meiner drei Porsche fahre ich heute. Was für ein Quatsch. 1996 gab es 20 Mark für zehn Minuten Beratung – heute sind es 10,72 Euro. Über so eine Honorar-Anpassung lacht sich jeder Anwalt tot. Für uns ist das aber seit 30 Jahren Realität, obwohl unsere Kosten permanent steigen.
Ich liebe meinen Beruf, und wenn ich nicht diese Leidenschaft für die Medizin und die Menschen hätte, würde ich das alles nicht machen. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und hoffe, dass der liebe Gott es gut mit mir meint, damit ich noch viele Jahre Menschen helfen darf. Gleichzeitig hoffe ich, dass Prävention in Deutschland endlich einmal besser vergütet wird – dass alle Kassen moderne, sinnvolle Untersuchungen wie die Cardisiographie bezahlen, und dass Ärzte endlich mehr Geld für ihr Engagement in der Prävention bekommen. Denn kluge Prävention, wie das frühzeitige Erkennen von Herzkrankheiten, schützt nicht nur Leben, sondern kann auch enorme Kosten für Behandlungen und Herz-OPs vermeiden.“
Dr. med. Werner Koch
Facharzt für Allgemeinmedizin, 54584 Jünkerath (https://privatpraxis-dr-koch.de/leistungen/cardisiographie/)
April 2026