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FAQ

Häufig gestellte Fragen – Patienten

Warum sollte ich eine Cardisiographie durchführen lassen?

Einer von drei Männern und eine von fünf Frauen haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko – ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Cardisiographie ist die einzige Vorsorgeuntersuchung, die nicht-invasiv, sehr genau und nicht teuer ist. Eine Cardisiographie verschafft Ihnen Gewissheit.

Sie haben ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheiten, wenn:

  • es in Ihrer Familie bereits Fälle von koronaren Herzkrankheiten gab.
  • Sie für längere Zeit geraucht haben.
  • Sie unter hohem Blutdruck leiden.
  • Sie den Großteil Ihres Alltags sitzend verbringen oder Sie an Übergewicht leiden.

Was sollte ich tun, wenn ich bei der Cardisiographie ein positives Testergebnis erhalte?

Zunächst einmal sollten Sie sich keine Sorgen machen.

Wir haben den Test nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ konzipiert. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, ein negatives Ergebnis zu erhalten, obwohl Sie an einer Herzkrankheit leiden, sehr gering. Gleichzeitig kann es jedoch vorkommen, dass Ihr Ergebnis dazu rät, ärztlichen Rat einzuholen, bei weiteren Untersuchungen jedoch festgestellt wird, dass kein ernst zu nehmendes Problem vorliegt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Ergebnisse stets die sicherste Vorgehensweise vorgeben.

Wenn Sie ein positives Ergebnis erhalten, empfehlen wir, das Ergebnis mit Ihrem Arzt zu besprechen, der den weiteren Behandlungsverlauf bestimmen wird. Dazu können weitere Untersuchungen oder eine Überweisung an einen Kardiologen gehören.

In meiner Familie leiden einige Personen an einer Herzkrankheit, ich habe allerdings keine Symptome. Gibt es gute Gründe dafür, warum ich trotzdem eine Cardisiographie durchführen lassen sollte?

Wenn Sie Blutsverwandte haben, bei denen eine koronare Herzkrankheit diagnostiziert wurde, stellt dies für Sie einen Risikofaktor dar. Es bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Sie an der gleichen Krankheit leiden.

Sie sollten außerdem beachten, dass koronare Herzkrankheiten ohne Symptome einhergehen – bis es zu spät ist und der erste Herzinfarkt eintritt. Deshalb ist der Cardisiograph bahnbrechend: Zum ersten Mal ist es möglich, Krankheiten bei Menschen zu diagnostizieren, die keine Symptome aufweisen. Und das auf eine effektive, nicht-invasive Weise mit geringem Risiko.

Wie ist es möglich, dass eine Cardisiographie Herzkrankheiten erkennt, wenn andere Untersuchungen nicht dazu in der Lage sind?

Der Ansatz für die Cardisiographie stammt aus den Prinzipien der Elektrophysiologie, insbesondere der Vektorkardiographie. In der Vergangenheit gab es bereits viele Versuche, die elektrische Erregungsausbreitung im mehrdimensionalen Raum zu analysieren. Aufgrund der hohen Komplexität ist es jedoch für eine Person nahezu unmöglich, die Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und die erforderliche Analyse/Rechnung durchzuführen. Dies hat dazu geführt, dass ein solcher Ansatz bisher rein theoretisch geblieben ist. Es musste erst eine geeignete Hardware mit entsprechender Rechenleistung entwickelt werden, um die Theorie in die Praxis umsetzen zu können. Die Cardisiographie verwendet einen Algorithmus, der verschiedene Messwerte und Parameter auswertet. Die Messdaten werden in ein neuronales Netz eingespeist und automatisiert analysiert. Nach fast vier Jahren Forschung und Entwicklung ist die Cardisiographie nun als Medizinprodukt zugelassen. Alternative Untersuchungsmethoden sind entweder nicht ausreichend zuverlässig, (z.B. EKG oder Belastungs-EKG) oder sie sind äußerst invasiv und gehen mit hohen Risiken für den Patienten einher, z.B. die Koronarangiographie.

Warum muss ich dieser Untersuchung zustimmen?

Gemäß der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung müssen Patienten aufgeklärt und um ihre Zustimmung gebeten werden. Da dies zum dem Zeitpunkt geschehen muss, an dem die Untersuchung durchgeführt wird, kümmert sich die Einrichtung darum, die die Untersuchung durchführt.

Warum fallen die Ergebnisse bei Frauen etwas geringer aus als bei Männern?

Das liegt an den physischen Unterschieden zwischen Mann und Frau und daran, wie gut die elektrischen Signale ermittelt werden können.

Was geschieht mit den Daten, sobald sie erfasst wurden?

Alle Daten werden auf dem sicheren Cloud-Server von Cardisio in Frankfurt gespeichert. Die Speicherung erfolgt hierbei gemäß den Richtlinien und Vorschriften der Europäischen Union. Sobald die Testdaten übermittelt wurden, werden sie mit der unternehmenseigenen Software von Cardisio unter Anwendung künstlicher Intelligenz verarbeitet. Anschließend wird der entsprechende Bericht erstellt, ausgegeben und an die Person zurückgesendet, die ihn angefordert hat. Die Ergebnisse werden dann für zukünftige Forschungszwecke und eine kontinuierliche Optimierung des Algorithmus anonymisiert gespeichert.

Häufig gestellte Fragen – Mediziner

Welchem Zweck dient die Cardisiographie?

Die Cardisiographie dient dazu, Diagnosen bei Patienten zu stellen, die oftmals keine Symptome aufweisen, aber ein erhöhtes Risiko einer ischämischen oder strukturellen Herzkrankheit aufweisen.

Inwiefern unterscheidet sich die Untersuchung von einem EKG?

Die eingesetzte Technologie ist weitaus fortgeschrittener als die eines EKGs. Bei der Cardisiographie handelt es sich um eine Weiterentwicklung auf Basis der Vektorkardiographie. D.h. sie zeigt die räumliche Darstellung des zeitlichen Verlaufs der vom Herzen generierten Potentialdifferenzen, wie sie sich auf die Körperoberfläche projizieren. Zudem informiert sie zusätzlich über den räumlichen Verlauf der Spannungsänderungen zum Zeitpunkt von atrialer und ventrikulärer Depolarisation sowie ventrikulärer Repolarisation als Vektor. Das Ergebnis der Cardisiographie basiert auf einem spezifischen Algorithmus in Verbindung mit einem neuralen Netzwerk, das mit dem intrinsischen Blutfluss korreliert, sowie auf der tatsächlichen räumlichen Ausrichtung des Herzmuskels im Dipolfeld.

Kann die Technologie für umfassende Vorsorgeuntersuchungen eingesetzt werden?

Der Algorithmus sowie die Preisgestaltung und die automatisierte Auswertung öffnen vielen Menschen den Zugang zur Cardisiographie, vor allem jenen, die keine Symptome aufweisen und an einer ischämischen oder strukturellen Herzkrankheit leiden.

Welche Zulassungen wurden Cardisio in welchen Ländern erteilt?

Der Cardisio Webservice ist in der EU als Medizinprodukt der Klasse 1 zugelassen.

Was geschieht nach der Datenerfassung?

Alle Daten werden auf dem sicheren Cloud-Server von Cardisio in Frankfurt gespeichert. Die Speicherung erfolgt hierbei gemäß den Richtlinien und Vorschriften der Europäischen Union. Sobald die Testdaten übermittelt wurden, werden sie mit der unternehmenseigenen Software von Cardisio unter Anwendung künstlicher Intelligenz verarbeitet. Anschließend wird der entsprechende Bericht erstellt, ausgegeben und an die Person zurückgesendet, die ihn angefordert hat. Die Ergebnisse werden dann für zukünftige Forschungszwecke und eine kontinuierliche Optimierung des Algorithmus anonymisiert gespeichert.