Wussten Sie…

…dass jeder 3. MANN und jede 5. FRAU ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko hat, ohne es zu wissen?

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Die Cardisiographie ist nicht nur einfach zu nutzen, sondern auch smart. Das zum Patent angemeldete Cardisio-Screening- Verfahren liefert Ihnen ein sehr schnelles und präzises Messergebnis und macht aus einer bisher zeitintensiven und ärztlich begleiteten Messung eine schnelle, smarte und einfach durchzuführende Untersuchung.

Ihr Begleiter

Herzerkrankungen können scheinbar gesunde Menschen jeden Alters treffen! Mit der Cardisiographie, oft auch als 3D-Vektor-Elektrokardiographie oder kurz als 3D-Vektor-EKG bezeichnet, lassen sich z.B. Minderdurchblutungen des Herzens, beispielsweise die Koronare Herzkrankheit (KHK) einfach, sicher und vor allem nicht-invasiv bestimmen. Eine Cardisiographie ist für jeden Erwachsenen geeignet, unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand. Die meisten betroffenen Menschen sind symptomfrei, bis sie einen Herzinfarkt erleiden oder werden erst diagnostiziert, wenn sie starke Symptome aufweisen. Die Cardisiographie ermöglicht es, das Risiko eines Herzinfarkts für jedermann abzuschätzen. So haben Sie Ihre Herzgesundheit einfach und ohne großen Aufwand im Blick!

Was ist anders an der Cardisiographie?

Die Cardisiographie scannt das Herz dreidimensional und misst die Erregungsabläufe des Herzens. So diagnostiziert ein Machine-Learning-Algorithmus mithilfe künstlicher Intelligenz zuverlässig, ob ein Patient z.B. von einer koronaren Herzerkrankung betroffen ist oder nicht. Die Cardisiographie wurde bereits zum Patent angemeldet und ist der erste nicht-invasive Screeningtest zur frühzeitigen Erkennung von koronaren Herzkrankheiten.

Die Messtechnik hinter der Cardisiographie entspricht aktuellen und modernsten Standards. Sie ist eine einfache Messung im Ruhezustand, die Auswertung erfolgt durch innovative Algorithmen mithilfe von KI. Durch die signifikant höhere Sensitivität (> 90%) als beim Belastungs-EKG ist die frühe Wahl des richtigen Therapiepfads durch den behandelnden Arzt möglich. Zum ersten Mal ist es möglich, ischämische Herzerkrankungen bei Menschen im Ruhezustand mit einer hohen Genauigkeit abzuklären.

Mit der Cardisiographie (CSG) wurde ein Verfahren entwickelt, welches schnell, präzise und nicht-invasiv pathologische Muster erkennt, die auf Herzerkrankungen hindeuten. Ein Anwender benötigt dafür folgendes Equipment:

  • Einen PC oder Laptop mit dem Betriebssystem Windows 10 oder höher mit Zugang zum Internet, um auf den Webservice zugreifen zu können (Cardisio Cloud). Der Webservice ist ein Medizinprodukt der Klasse 1 nach MDD.
  • Einen Datenkollektor, inkl. Kabel für Elektroden (Auf Wunsch kann ein geeigneter Datenkollektor (Cardisiograph) zur Verfügung gestellt werden. Cardisiographen erfüllen die Normen und Richtlinien nach EN 55032:2015 Class B, EN55024:2010+A1:2015, 47 CFR Part 15.
  • 5 frische Einmal-Elektroden für jede Messung

Weitere Informationen: Produktaufklärung

Die Cardisio Sensitivität & Spezifität

Je höher die Sensitivität eines Tests ist, desto sicherer wird eine mögliche Erkrankung erfasst. Die Cardisiographie ist ein hochpräziser Screening-Test mit einer Sensitivität von 95%(*), bei einer Spezifität von 75%(*). Die Sensitivität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der kranke Patienten durch die Anwendung des Tests tatsächlich als krank erkannt wird. Die Spezifität gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden – So werden z.B. von einem herkömmlichen EKG nur 25% der an einer koronaren Herzkrankheit erkrankten Patienten erkannt, durch die Cardisiographie werden 95% erfasst!

(*) Untersuchung nach derzeitiger Studienlage, basierend auf klinisch-stationären Patienten. Diagnostische Güte des Verfahrens kann nach jetzigem Stand in Abh. der Prävalenz und des Patientenprofils schwanken.

Intelligente Analyse

Die Cardisiographie ist mehr als nur ein neues Screening-Verfahren! Die anonymisierten Daten werden im Cardisio HealthNet miteinander in Beziehung gesetzt. Auf diese Weise kann die Cardisiographie genauere Folgerungen und Hinweise zu Ihrer Gesundheit ausgeben – beispielsweise, ob Sie vielleicht in eine noch bisher unbeachtete Risikogruppe fallen oder die Herzgesundheit im Vergleich zum Durchschnitt Ihrer Altersklasse hervorragend ist. Als Ergebnis liefert die Technologie das Cardisiogramm, sozusagen eine dreidimensionale EKG-Kurve. So lassen sich mit dem geschulten, ärztlichen Blick Rückschlüsse auf die Art der Herzerkrankung ziehen. Diese Informationen dürfen nicht für eine Selbstdiagnose oder zur Selbstbehandlung verwendet werden und können einen Arztbesuch nicht ersetzen!

Keine Sorge, wir legen hohen Wert auf den Schutz Ihrer Daten und geben diese nicht an Dritte weiter!

Erfahrungen mit Cardisio

Die Cardisiographie hat bei scheinbar gesunden Menschen jeden Alters bisher unentdeckte koronare Herzkrankheiten aufgedeckt. Auf diese Weise war es möglich, frühzeitig zu reagieren und Herzinfakte zu verhindern. Fast jeder kennt Beispiele aus dem Familien- oder Freundeskreis:

Meik B., damals ein 32-jähriger IT-Berater aus Coesfeld, schlank und sportlich, ohne gesundheitliche Beschwerden. An einem Samstagnachmittag fühlte er sich plötzlich während seiner Arbeit am Schreibtisch unwohl, kalter Schweiß lief über sein Gesicht und er verspürte ein unbekanntes Panikgefühl in seinem Bauch.

Aufgrund dieser seltsamen Symptome besuchte er den ärztlichen Notdienst am Wochenende. Kaum in der Praxis angekommen, erlitt er in Beisein des Arztes einen schweren Vorderwandinfarkt. Meik B. wurde dann sofort in die benachbarte Klinik einliefert, wo die verstopfte Arterie dann mit Hilfe eines Katheters und eines Stents wieder geöffnet wurde. Die Diagnose lautete: koronare Herzkrankheit.

Meik B. hatte unglaubliches Glück, denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Die Tatsache, dass zwischen dem Herzinfarkt und dem Katheter-Eingriff nur etwa 45 Minuten vergangen waren, hat ihm das Leben gerettet.

Meik B. ging auch vor seinem Herzinfarkt regelmäßig zur Routineuntersuchung durch seinen Hausarzt. Da herkömmliche Untersuchungsmethoden wie z.B. ein EKG eine koronare Herzkrankheit nicht erkennen und bei Meik B. auch keine Symptome auftraten, ist sein erhöhtes Herzinfarktrisiko nie aufgefallen. Eine Cardisiographie hätte die bestehende Arteriosklerose bereits frühzeitig erkannt, mit einer entsprechenden Medikation hätte der Herzinfarkt verhindert werden können.

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Heiko V., 16-jähriger Fußballspieler aus Duisburg wurde im Rahmen einer medizinischen Studienuntersuchung bei einer Trainingseinheit seines Vereins mit der Cardisiographie untersucht. Heiko war sportlich sehr durchtrainiert und fühlte sich fit und gesund.

Sein Screening-Ergebnis zeigte ein auffällig erhöhtes Risiko. Die testenden Kardiologen waren vom Messergebnis überrascht, da normalerweise bei Jugendlichen unter 18 Jahren Herzerkrankungen selten angenommen werden. Sie vereinbarten mit dem jungen Fußballer in Begleitung seines Vaters einen Kliniktermin zu weiteren Untersuchungen.

Nach eingehender Befragung und Untersuchung des Jungen stellte sich heraus, dass er vor etwa zwei Jahren einen Blindarmdurchbruch hatte und daraufhin eine längere Zeit im Krankenhaus verbracht hat. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus hatte Heiko V. keinerlei gesundheitliche Probleme mehr gehabt. Die nun aufgrund des Cardisio-Screenings durchgeführten weitergehenden Untersuchung zeigten, dass der damalige Blinddarmdurchbruch eine Herzmuskelentzündung nach sich gezogen hat, die auch bei routinemäßigen Nachuntersuchungen unentdeckt geblieben war.

Durch die Entzündung ist der Herzmuskel nachhaltig beschädigt und birgt daher ein erhöhtes Risiko. Zwar ist dies aktuell für Heiko V. nicht lebensbedrohlich oder einschränkend, er wird jetzt aber regelmäßig untersucht, um bereits frühzeitig möglich zukünftige Komplikationen zu verhindern.

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Dr. Marc G., 58-jähriger Facharzt für Innere Medizin aus Nairobi in Afrika betreibt seit vielen Jahren Radsport auf hohem Trainingsniveau. Als bei ihm plötzlich Herzrythmusbeschwerden auftraten, ließ er sich von einem befreundeten Kardiologen untersuchen.

Der Kardiologe bestätigte Marc G. zwar die Rythmusstörungen, doch auch bei einer Katheteruntersuchung konnte trotz der hohen Genauigkeit keine Auffälligkeit festgestellt werden. Eine durchgeführte Cardisiographie zeigte jedoch im Messergebnis eindeutige Anzeichen für eine koronare Herzerkrankung. Eine Echokardiographie unter körperlicher Belastung zeigte bei Marc G. zunächst keine Auffälligkeiten, bis dann bei einer Herzfrequenz von 170 ein ischämischer Bereich sichtbar wurde, der eindeutig eine koronare Erkrankung als Ursache für seine Herzrythmusstörungen bestätigte. Herzrythmusstörungen können zum Herzinfarkt oder zu einem Schlaganfall führen. Es ist daher sehr wichtig, die Ursache hierfür zu finden.

Marc B. musste leider den Radrennsport aufgeben, er kann jedoch auf normalem Niveau weiter trainieren. Dank des Wissens um die bestehende Koronarerkrankung und durch eine gut abgestimmte Medikation und regelmäßige Untersuchungen sind bislang keine weiteren Herzrythmusstörungen bei Marc G. aufgetreten.

Der Fall von Marc G. zeigt deutlich, wie genau und sensitiv die Cardisiographie, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, ist.

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Mai-Lin H., 53-jährige Floristin aus Hong Kong, war im Januar 2019 bei Ihrem Hausarzt zum jährlichen Check-up. Ihr Arzt setzt im Rahmen eines Pilotprojektes ebenfalls die Cardisiographie ein und führte neben den üblichen Untersuchung bei Ihr auch ein entsprechendes Cardisio-Screening durch.

Mai-Lin fühlte sich insgesamt wohl und hatte keine Beschwerden. Alle Untersuchungsergebnisse (Blutwerte, EKG, Lungenfunktion, etc.) waren innerhalb der Normwerte und unauffällig. Auch der Cardisio-Index war negativ und zeigte keinerlei Anzeichen für Arterienverkalkung.
Einzig die bei der Cardisio-Untersuchung zusätzlich durchgeführte Analyse Herzmuskelflexibilität deutete auf eine Restriktion vereinzelter Muskelpartien hin.

Der Hausarzt untersuchte sie daraufhin mit einer Stress-Echo-Kardiografie und entdeckte dabei klare Anzeichen für eine vergangene Herzmuskelentzündung (Myokarditis).

Da Mai-Lin keine Beschwerden hatte und die Entzündung wohl bereits einige Zeit zurück lag, bestand keine akute Gefahr und sie musste sich keine Sorgen machen.

Dennoch war es sehr wichtig, diese abgeklungene Erkrankung festzustellen, da der Herzmuskel an der Stelle bereits leicht geschwächt und die Gefahr einer erneuten Herzmuskelentzündung erhöht ist. Sie wird nun bei einer zukünftigen Infektion (Grippe, Bronchitis etc.) sehr wachsam sein und ihr Arzt wird sie gegebenenfalls frühzeitig mit geeigneten Antibiotika versorgen, um einer erneuten Myokarditis vorzubeugen.

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Norbert W., 42-jähriger Bereichsleiter aus Frankfurt leidet seit einigen Jahren an Bluthochdruck und nimmt entsprechende Medikamente. Er geht regelmäßig jährlich zu einer Kontrolluntersuchung. Sein Hausarzt setzt seit Neuem auch das Cardisiographie-Screening ein.

Das bei Norbert W. durchgeführte EKG war wie bei der Untersuchung im Vorjahr ohne Auffälligkeiten. Er stimmte dann einer Untersuchung mit dem Cardisiographie-Screening zu. Das Ergebnis überraschte, denn es zeigte eindeutig einen erhöhten Risikoindex an. Sein Hausarzt überwies ihn daraufhin zu einem Kardiologen. Bei der dort durchgeführten Kardio-Computer-Tomographie bestätigte sich in zwei Arterien dann der Verdacht einer initialen Stenose, einer Verkalkung im Anfangsstadium.

Seine Medikation wurde daraufhin um Präparate zum Schutz der Arterien und des Herzens erweitert. Ein Eingriff war nicht notwendig, da die initiale Stenose durch die Cardisiographie rechtzeitig erkannt wurde.

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Holger T., 46-jähriger Taxifahrer aus Frankfurt am Main suchte im Sommer 2018 seinen Hausarzt zu seinem jährlich Gesundheitsroutinecheck auf. Er hatte bisher keinerlei Beschwerden und war nie mit einer Herzerkrankung diagnostiziert worden. Alle Standarduntersuchungen waren in den Ergebnissen wie Laborwerte, Blutdruck und Puls unauffällig. Dann bot der Arzt eine weitere Untersuchung mit einem neuartigen Screening Verfahren zur Erkennung von Arteriosklerose am Herzen an – eine Cardisiographie.

Das Ergebnis des Cardisio-Screenings zeigte ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko an. Holger T. war überrascht; insbesondere, da er sich körperlich fit fühlte und keinerlei Symptome hatte. Sei Hausarzt riet zur weiteren Abklärung zu einem Termin mit einem Kardiologen.

Weitergehende Untersuchungen, wie beispielsweise ein Stressechogramm, schienen die Diagnose der Cardisiographie zu bestätigen, so dass der Kardiologe schließlich eine Katheter-Untersuchung bei Holger T. durchführte. Eine Herzkatheter-Untersuchung kann eine Erkrankung des Herzens, der Herzklappen oder der Herzkranzgefäße auf einem Bildschirm sichtbar machen. Ein Herzkatheter ist ein feiner, biegsamer Kunststoffschlauch, der während der Untersuchung unter Röntgenkontrolle durch ein Blutgefäß bis zum Herzen vorgeschoben wird. Die Untersuchung führte zu der eindeutigen Diagnose, dass bereits vier Koronararterien verstopft und beinahe verschlossen waren. Diese potentiell lebensgefährlichen Verengungen wurden mit vier Stents therapiert, so dass ein Herzinfarkt bei Holger T. vermieden werden konnte.

Holger T. wendet die Messung mit Cardisio seitdem regelmäßig an, hat seine Lebensgewohnheiten seiner Erkrankung angepasst und lebt und arbeitet heute dank Cardisio ohne gesundheitliche Probleme.

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Patrick H., 28-jähriger Bodybuilder aus London trainiert 4-5mal pro Woche im Fitnessstudio und vor Wettkämpfen auch noch mehr. Patrick hat sich im Rahmen einer von Cardisio durchgeführten Studie untersuchen lassen. Er hatte zum Zeitpunkt des Screenings keinerlei Beschwerden, war durchtrainiert und fühlte sich wohl. Das Screening ergab einen erhöhten Risiko-Messwert.

Aufgrund des Ergebnisses durch die Cardisiographie begab Patrick sich zu einer Untersuchung bei einem Kardiologen. Eine durchgeführte Echokardiographie ergab als Diagnose bei Patrick H. eine koronare Herzkrankheit im Anfangsstadium. Da die Krankheit frühzeitig entdeckt wurde, kann die Arterienverkalkung nun mit passenden Medikamenten deutlich verlangsamt oder sogar gestoppt werden.

Neben der koronaren Herzerkrankung wurde auch festgestellt, dass Patrick, bedingt durch seinen Kraftsport einen überdurchschnittlich großen Herzmuskel hat. Dadurch verliert der Herzmuskel an Flexibilität und Variabilität, wodurch langfristig weitere gesundheitliche Probleme entstehen können.

Patrick trainiert weiter, jedoch nun kontrolliert und seiner gesundheitlichen Situation angepasst mit ausreichend Erholungsphasen für sein Herz! Er geht regelmäßig zur Kontrolluntersuchung und ist sehr glücklich, dass sein erhöhtes Risiko durch die Cardisiographie rechtzeitig erkannt wurde.

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Anneliese B., Rentnerin, 72 Jahre aus Darmstadt. Es war ein heißer Donnerstagabend im August 2018. Anneliese B. fühlte sich abends nicht wohl, sie hatte das Gefühl nur schwer atmen zu können und fühlte sich kraftlos. Sie erklärte sich ihr Unwohlsein mit dem schwül-warmen Wetter und ging zu Bett.


Als ihr Zustand am nächsten Morgen unverändert war, beschloss sie zu Ihrem Hausarzt zu gehen und sich untersuchen zu lassen.

Die Routineuntersuchung (EKG, Blutdruck, Blutwerte, körperliche Untersuchung) zeigte keine Auffälligkeiten und so ging sie beruhig wieder nach Hause.
Doch ihr Zustand blieb unverändert und nun bekam sie dazu noch kalte Schweißausbrüche. Weiter beunruhigt ging sie am folgenden Samstagvormittag mit ihrem Neffen zum Krankenhaus für eine weitere Untersuchung. Auch hier waren die EKG-Ergebnisse etc. unauffällig. Auch ein zusätzlicher Enzymtest (Troponin) zeigte keinerlei Anzeichen einer Unterversorgung des Herzens.

Zufällig erzählte ihr eine Freundin von einer neuen Methode – der Cardisiographie und empfahl ihr ein Screening. Da die Freundin eine gute Bekannte ihres Arztes war, konnte sie noch am gleichen Tag einen spontanen Termin für Anneliese B. vereinbaren.

Das Ergebnis der dann durchgeführten Cardisiographie zeigte einen eindeutig positiven Cardisio-Index und auch die grafischen Darstellungen der Vektorrichtungen deuteten auf eine Minderdurchblutung hin.

Der Arzt organisierte daraufhin montags direkt einen Termin zur Katheter Untersuchung, die dann am darauffolgenden Mittwoch stattfand.

Die Untersuchung bestätigte den Verdacht und Anneliese B. wurde noch während des Eingriffs mit zwei Stents versorgt. Die Arterien waren nun wieder vollständig geöffnet und Anneliese B. konnte bereits nach einer Nacht im Krankenhaus wieder nach Hause gehen. Sie fühlte sich direkt wieder wohl und kam schnell zu Kräften

Sie bekommt nun eine leichte Medikation und muss einmal jährlich zur Kontrolluntersuchung.

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Selina D., 32-jährige Steuerberaterin aus Santo Domingo war im April 2019 bei Ihrem Hausarzt, weil sie sich nicht wohlfühlte. Sie fühlte sich schwach und hatte sporadisch Schmerzen in der Brust.
Ihr Arzt erstellte sowohl ein Ruhe-EKG als auch ein Belastungs-EKG.

Da Selina bei dem Belastungstest die erforderliche Belastung aufgrund Muskelermüdung nicht erreichte, hatte das Belastungs-EKG keine Aussagekraft. Das Ruhe-EKG war normal und ohne Befund. Da ihrem Hausarzt die Aussagekraft des Ruhe-EKGs nicht ausreichte, überwies er Selina zu einem Kardiologen.

Der Kardiologe führte daraufhin eine Echokardiografie durch, die ebenfalls kein eindeutiges Ergebnis lieferte. Die Befunde blieben nach wie vor unklar.
Um sicher zu gehen sollte Selina nun eine Kardio-CT Untersuchung bekommen. Während dieser Untersuchung reagierte sie jedoch stark allergisch auf das Kontrastmittel, woraufhin die Untersuchung abgebrochen wurde.
Da ein CT nun nicht mehr in Frage kam, empfahl man ihr eine Katheter Untersuchung.

Selina las viel und informierte sich über die Vor- und Nachteile eines solchen Eingriffs und die Risiken und möglichen Nebenwirkungen machten ihr Angst. Sie beschloss gemeinsam mit ihrem Mann zuvor noch einen weiteren Kardiologen zu konsultieren und ihn um seinen Rat zu bitten.

Dr. Fernando R. setzt seit Februar 2019 in seiner Praxis unter anderem auch einen Cardisiographen ein und als Selena in seine Praxis kam, untersuchte er sie zunächst mit der Cardisiographie. Das Ergebnis der Untersuchung ergab ein klar negatives Ergebnis (also ohne Hinweis auf eine Koronarerkrankung). Auch die weiteren Details des Cardisio-Ergebnis-Reports bestätigten dieses Resultat und zeigten keinerlei Hinweis auf eine Arterienverkalkung. Selina war zunächst erleichtert, Dr. R. wollte jedoch mit einer weiteren Echokardiographie das Ergebnis nochmal absichern bevor er Entwarnung gab.

Die dann direkt im Anschluss durchgeführte Echokardiographie, dieses Mal unter Stress, bestätigte das Ergebnis der Cardisiography. Selbst unter medikamentöser Belastung waren nach eingehender und gründlicher Echokardiographie keine Anzeichen für eine Koronarerkrankung erkennbar.

Selina war sehr erleichtert und froh, dass sie sich eine zweite Meinung eingeholt hat, bevor das Risiko eines invasiven Katheter-Eingriffs in Kauf genommen hätte.

Dieses reale Beispiel zeigt zwei Erkenntnisse sehr deutlich:

  1. Im Zweifel wird ein Patient manchmal zu schnell einem zu hohen Untersuchungsrisiko ausgesetzt
  2. Eine Echokardiographie ist eine sehr genaue und wirkungsvolle Untersuchungsmethode. Es kommt jedoch sehr stark darauf an, wie gründlich diese durchgeführt wird und, vor allem, wie erfahren der durchführende Arzt in dieser Methode ist.