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Der Cardisio Herz-Screening-Test (Cardisiographie) ist der erste nicht-invasive und präzise Screening-Test für koronare Herzkrankheiten. Die Messtechnik entspricht aktuellen und modernen Standards. Die Auswertung erfolgt mit innovativen intelligenten Algorithmen. Der Hintergrund ist wissenschaftlich fundiert und unter anderem in klinischen Studien belegt. Die Nutzung ist schnell, kostengünstig und effektiv.

Das Problem & die Lösung

Viele Untersuchungsmethoden sind entweder nicht ausreichend zuverlässig, z. B. Belastungs-EKGs, oder sie sind äußerst invasiv und gehen mit hohen Risiken für den Patienten einher, z.B. die Angiokardiographie.

Deshalb ist die Cardisiographie bahnbrechend: Zum ersten Mal ist es möglich, ischämische und strukturelle Herzkrankheiten bei Menschen zu diagnostizieren, die keine Symptome aufweisen. Und das auf eine effektive, nicht-invasive Weise mit geringem Risiko.

Mit einem geschulten Blick lassen sich aus dem Verlauf der abgebildeten Schleifen Rückschlüsse auf die Art der Herzerkrankung ziehen. Damit ist ein Cardisiogramm Ausgangspunkt für eine weiterführende Diagnostik und Therapie. Die Behandlung verfolgt daher zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen!

Die Cardisiographie

Die Cardisiographie, oft auch als 3D-Vektor-Elektrokardiographie oder kurz als 3D-Vektor-EKG bezeichnet, ist ein hochpräziser Screening-Test zur Risikobestimmung einer ischämischen oder strukturellen Herzerkrankung. Es handelt sich dabei um ein nicht-invasives, hoch-sensitives, schnelles und kostengünstiges Verfahren zur Ermittlung von Abweichungen in der elektrischen Erregungsausbreitung des Herzens.

Weil er zuverlässig und leicht anwendbar ist, bietet der Cardisio Screening-Test ein komplementäres Verfahren zu alten Screening-Verfahren wie dem Elektrokardiogramm (EKG), dem Belastungs-EKG und der Echokardiografie an. Dem Arzt gibt die Cardisiographie so eine weitere Entscheidungshilfe bzgl. weiterer diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Die Experten von Cardisio nutzten bewährte Lehren aus der Medizin und modernste technische Methoden, um ein einzigartiges und modernes „Frühwarnsystem“ für ischämische und strukturelle Herzerkrankungen zu erschaffen. Folgende wissenschaftliche Erkenntnisse und Verfahren wurden dafür zusammengeführt:

  • Auswertungen von Vektorkardiogrammen, EKGs und Angiographien
  • Studien über den Blutfluss im Herzen
  • 3-D-Scans des Herzens
  • Künstliche Intelligenz (Supervised Machine Learning, Neuronale Netze)

Ausgangspunkt ist die Vektorkardiographie. Ein Vektorkardiogramm zeichnet den Spannungsverlauf in Form von drei in sich geschlossenen Vektorschleifen auf, die vom elektrischen Nullpunkt des Herzens ausgehen:

  • P-Schleife: Erregungsausbreitung (Depolarisation) im Vorhof
  • QRS-Schleife: Erregungsausbreitung im Ventrikel
  • T-Schleife: Erregungsrückbildung (Repolarisation)

Damit werden zusätzliche und komplexere Analysen (z.B. Maximalvektoranalyse, räumlicher QRST-Winkel, etc.) ermöglicht als durch einfache EKG-Auswertungen. Die Interpretation eines Vektorkardiogramms kann jedoch schwierig sein und führt nicht immer zu aussagekräftigen Ergebnissen. Aus diesem Grund wird der Ansatz nicht konventionell verwendet.

Eine Cardisiographie kann primär als Korrektur und Erweiterung der Vektorkardiographie verstanden werden. Für die Cardisiographie wurde das Leitsystem von Sanz verwendet; das Referenzkoordinatensystem wird um 45 Grad in der Hauptachse des Herzens gedreht.

 

Auf diese Weise liefert die Vektorschleifenanalyse bessere Ergebnisse der zugrunde liegenden Anatomie zusammen mit ihrer Physiologie, da die Berechnungen korrekt von einem orthogonalen System abgeleitet werden. Dabei werden die zu berechnenden Parameter, die in der Regel schwer zu interpretieren sind, automatisch durch einen komplexen Algorithmus analysiert und gewichtet. Der Algorithmus erhöht die Aussagekraft bestimmter Vektorkardiographie-Parameter und wurde mit Daten basierend auf einer Koronarangiographie-Studie trainiert. Deshalb kann die Cardisiographie auch als 3D-Vektor-Elektrokardiographie oder kurz als 3D-Vektor-EKG bezeichnet werden. Weitere Studien mit anderen Referenzmethoden werden derzeit durchgeführt.

Die Cardisiographie erstellt innerhalb von 4 Minuten ein Vektorkardiogramm (3D-Messung der elektrischen Aktivitäten des Herzens). Künstliche Intelligenz, Supervised Machine Learning und neuronale Netzen ermöglichen es dem CARDISIO-Algorithmus, die Genauigkeit zu optimieren und kontinuierlich zu verbessern. Die CARDISIO Anwendung verarbeitet Millionen Features pro Messung und liefert sofort einen PDF-Bericht mit grafischer Darstellung und klinischer Empfehlung.

Der Prozess

Wissenschaftlicher Ansatz

Die eingesetzte Technologie ist weitaus fortgeschrittener als die eines EKGs. Bei der Cardisiographie handelt es sich um eine Weiterentwicklung auf Basis der Vektorkardiographie. D.h. sie zeigt die räumliche Darstellung des zeitlichen Verlaufs der vom Herzen generierten Potentialdifferenzen, wie sie sich auf die Körperoberfläche projizieren. Zudem informiert sie zusätzlich über den räumlichen Verlauf der Spannungsänderungen zum Zeitpunkt von atrialer und ventrikulärer Depolarisation sowie ventrikulärer Repolarisation als Vektor.

Das Ergebnis der Cardisiographie basiert auf einem spezifischen Algorithmus in Verbindung mit einem neuralen Netzwerk, das mit dem intrinsischen Blutfluss korreliert, sowie auf der tatsächlichen räumlichen Ausrichtung des Herzmuskels im Dipolfeld.